Das Edelmetall Silber wird seit vielen Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt. Bereits die Ägypter, in der Naturheilkunde sehr bewandert, stellten feine Blattsilberpapyri her und wickelten diese "Silberverbände" um die offenen Wunden, um Infektionen zu verhindern.

Auch die Griechen und Römer bewahrten Getränke und Nahrungsmittel in silberbeschichteten Metallbehältern auf, um sie frisch zu halten. Von den keltischen Druiden ist bekannt, dass sie ihre metallenen Gefäße innen mit einer dünnen Silberschicht überzogen.

Das Essen des Adels wurde auf silbernen Platten serviert; sie aßen mit silbernem Geschirr und tranken aus Silberbechern. Angeblich sind die bläulichen Verfärbungen und das bläulich verfärbte Blut der Adligen darauf zurückzuführen, dass die edlen Herrschaften beim Essen mit Silberbestecken ständig winzige Spuren von Silber zu sich nahmen.

Vom Mittelalter bis in die Neuzeit legten die europäischen Bauern Silbermünzen in die Milchbehälter, um das Sauerwerden und damit das Verderben der Milch zu verzögern. Und Alexander der Große (356 – 323 v. Chr.) transportierte auf seinen langen Kriegszügen Wasser in Silbergefässen.

Der Schweizer Forscher Carl Wilhelm von Naegeli berichtete 1888, dass Bakterien innerhalb von wenigen Minuten starben, wenn er sie in Kontakt mit Silber brachte. Dass Silber die Thymusdrüse stärkt und eine antibiotische und antimikrobielle Wirkung hat, ist seit Jahrtausenden bekannt

Nicht von ungefähr nutzen viele Fluggesellschaften und die NASA Silberfilter zur Trinkwasser-Aufbereitung. Interessant !

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